
In der Hauptstadt Havanna nahmen nach Regierungsangaben mehr als 500.000 Menschen teil, darunter auch Präsident Díaz-Canel und der frühere Staatschef Castro. Nach Angaben des regierungskritischen Auslandsportals CiberCuba nahmen deutlich weniger Menschen teil, als das sozialistische Regime in den vergangenen Jahren behauptet habe.
Trump hatte zuletzt mehrfach mit schärferem Vorgehen gegen Kuba gedroht und offen von einer möglichen - Zitat - "Übernahme" gesprochen. Wenige Stunden nach der Kundgebung in Havanna verschärfte Washington die Sanktionen gegen das Land. Einer Verfügung zufolge können nun auch Strafmaßnahmen gegen Personen oder Institutionen verhängt werden, die den kubanischen Sicherheitsapparat unterstützen oder in Verbindung mit Korruption oder Menschenrechtsverletzungen in Kuba stehen. Kuba leidet unter der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten.
Diese Nachricht wurde am 02.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
