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Hundssterne

Die Sterne des Großen Hundes wandern jetzt in den Nächten über den südlichen Winterhimmel. Gegen 21 Uhr klettern sie über den Südosthorizont.

Von Damond Benningfield |
    Der Star des Großen Hundes ist Sirius, der hellste Stern der Nacht. Die anderen Mitglieder finden Sie unterhalb und rechts von Sirius.

    Sirius ist größer, heißer und heller als die Sonne. Doch ein Grund für seine Helligkeit ist seine Nähe zu uns. Weniger als neun Lichtjahre sind wir von ihm entfernt.

    Obwohl sie nicht so hell wirken, sind einige andere Sterne im Großen Hund eigentlich beeindruckender als Sirius. Wäre beispielsweise der zweithellste Stern so nahe wie Sirius, würde er etwa 200 Mal heller erscheinen. Damit wäre er rund 15 Mal heller als die Venus zur Zeit. Deshalb ist der Stern selbst über die Entfernung von 430 Lichtjahren noch so hell. Dieser Stern trägt den Namen Adhara. Sie finden ihn rechts unterhalb von Sirius am Hinterbein des großen Hundes.

    Die Oberfläche von Adhara ist extrem heiß. Der Stern setzt also mehr ultraviolette Strahlung frei als sichtbares Licht. Wären unsere Augen für ultraviolette Strahlung empfindlich, wäre Adhara der bei weitem hellste Stern des Nachthimmels. Rechnet man die ultraviolette Strahlung zum sichtbaren Licht hinzu, so ist Adhara 15000 Mal leuchtkräftiger als die Sonne.

    Der Stern rechts von Sirius ist Mirzam, der in etwa die gleiche Leuchtkraft hat. Da uns jedoch 500 Lichtjahre von ihm trennen, erscheint er uns im Vergleich zu Adhara etwas blasser.

    Beobachten Sie die Hundssterne, wie sie über den Südhimmel laufen.