
In einer Pressekonferenz in Teheran sprach Grossi von einer kooperativen Atmosphäre, die - so wörtlich - von "Arbeit, Ehrlichkeit und Zusammenarbeit" geprägt sei. Irans Atomchef Eslami erklärte, es sei ein Plan erstellt worden, um offene Fragen zu klären.
Die IAEA hatte in einer iranischen Anlage Spuren von Uran mit einem Reinheitsgrad von knapp 84 Prozent gefunden. Für Atomwaffen wird ein Reinheitsgrad von rund 90 Prozent benötigt. Die IAEA will nun klären, ob der hohe Anreicherungsgrad bewusst erreicht wurde, oder ob es sich um einen unbeabsichtigten Ausreißer handelte, wie iranische Vertreter argumentieren.
Diese Nachricht wurde am 04.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
