
IAEA-Chef Grossi sagte bei einem Besuch in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul, seine Organisation habe eine Zunahme der Aktivitäten im nordkoreanischen Reaktorkomplex von Yongbyon festgestellt. Dies deute auf eine deutliche Steigerung der Kapazitäten hin. In Yongbyon befindet sich unter anderem eine Anlage zur Urananreicherung.
Nordkorea unterliegt wegen seines Atom- und Raketenprogramms internationalen Sanktionen. Das in der Weltgemeinschaft weitgehend isolierte Land argumentiert, dass es Atomwaffen zur Abschreckung gegen eine angebliche militärische Bedrohung durch die USA und mit ihr verbündete Staaten benötigt.
Diese Nachricht wurde am 15.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
