USA
ICE-Einsatz in Minnesota wird beendet - Nationalgarde zieht aus Städten ab

Die US-Regierung beendet wenige Wochen nach den tödlichen Schüssen auf zwei Bürger in Minneapolis den Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE und des Grenzschutzes im Bundesstaat Minnesota.

    Ein US-Bundesbeamter geht mit Reizspray gegen Demonstranten in Minneapolis vor, die gegen die Einwanderungsbehörde ICE protestieren.
    Das oft rüde Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE sowie die Tötung zweier US-Bürger haben Präsident Trump unter Druck gesetzt. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Ellen Schmidt)
    Das teilte der Grenzschutzbeauftragte von Präsident Trump, Homan, mit. Trump habe seinem Vorschlag für ein Ende zugestimmt. Die Mitarbeiter sollen nach seinen Angaben bis nächste Woche abgezogen werden. Der Einsatz hatte wochenlang massive Proteste ausgelöst. Zuvor hatte die ARD berichtet, die Trump-Regierung habe die Einsätze der Nationalgarde in Chicago, Los Angeles und Portland beendet. Eine offizielle Mitteilung aus dem Weißen Haus oder dem Verteidigungsministerium dazu habe es nicht gegeben. Lediglich das zuständige Nordkommando erklärte, die Soldaten seien seit Ende Januar abgezogen worden. In der Hauptstadt Washington indes bleiben die Soldaten im Einsatz.
    Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.