Montag, 17.12.2018
 
Seit 10:10 Uhr Kontrovers
StartseiteHintergrund"Ich wollte mein Vaterland retten!"11.08.2007

"Ich wollte mein Vaterland retten!"

Wie "Unbesungene Helden" während der NS-Zeit Juden retteten

Der Film "Schindlers Liste" war 1993 ein Welterfolg. Er erzählt die wahre Geschichte der Rettung von über 1.000 Juden im deutsch besetzten Polen zur Zeit des Dritten Reiches, gerettet von einem deutschen Unternehmer. Der Name Oskar Schindler steht seither symbolhaft für Heldentum, für die "unbesungenen Helden", die wagemutig ihr Leben in der NS-Zeit aufs Spiel setzten, um verfolgte Menschen zu retten.

Von Günther B. Ginzel

KZ Buchenwald (AP)
KZ Buchenwald (AP)
  • E-Mail
  • Teilen
  • Tweet
  • Drucken
  • Podcast

Nur, für Schindler, der nach dem Krieg lange in Regensburg und Frankfurt lebte, interessierte sich seinerzeit in Deutschland kaum jemand. Bevor er 1974 starb, war er in seinem Vaterland ein Unbekannter - und nur wenige hatte die Chance genutzt ihn zu fragen, wie das denn war, damals, in Polen:

"Ich hatte 1939, nach Beendigung des Polenkrieges, einige dutzend Juden, die durchaus als Arbeitskräfte so behandelt wurden wie Polen, aber nachdem die Verfolgung der Juden auch schon 1939/40 die ersten Schritte nahm, sie mussten den Zionstern tragen, man hatte ihnen gelegentlich den Bart abgeschnitten, und andere Schikanen mehr, und es war eine kleine Sicherheit, einen Arbeitsausweis einer deutschen Firma zu haben."

Oskar Schindler in einem seltenen Tondokument aus dem Jahr 1967. Er berichtet, wie er letztlich 1.300 jüdische Zwangsarbeiter einstellte - und wie er sie in einem jahrelangen, hochriskanten Einsatz vor der immer wieder drohenden Vernichtung in Auschwitz bewahrte:

"Herr Schindler hat gespielt ein russisches Roulette, von 1939 bis 1945: jeden Tag, jede Minute in 24 Stunden. Das ist es, was er hat gemacht, um die Menschenleben zu retten."

Erinnert sich einer der Geretteten, Leopold Page, auch daran, wie Schindler buchstäblich mit Wein, Weib und Gesang die SS-Kommandeure bestechen konnte - und mit viel, viel Geld. Und die Aussicht auf das "große Geld" hatte ursprünglich auch den als Lebemann treffend charakterisierten Schindler nach Polen gelockt - nicht die Rettung von Menschen.

"Es war nicht immer leicht. Die andere Lösung wäre die bequemere gewesen. Ich hätte mit einer Million Dollar in der Schweiz leben können. Bedauerlich: Meine Juden sind in Auschwitz umgekommen. Aber, was ist schon das Leben und was ist die Million Dollar, wenn man 1.300 Menschen hat, die einem vertrauen, die einem fünf Jahre vertraut haben - und ich habe nicht einen Menschen fünf Jahre lang eines unnatürlichen Todes verloren. Das allein ist eine Verpflichtung. Und das gibt auch Mut, Courage, es gibt auch Frechheit. Und ohne Frechheit kann man im Leben, in solchen Situationen, nichts erreichen."

Niemand kennt die Zahl der mit Frechheit á la Schindler und der mit viel Mut geretteten Juden. Niemand weiß genau, wie viele Menschen halfen. Auf deutschem Boden wird die Zahl der Geretteten auf 8.000 bis 15.000 geschätzt, so jüngste Ergebnisse der Zeitgeschichtsforschung. Man nimmt an, dass etwa 100.000 Helfer daran beteiligt waren.

Es ist eine der Tragödien der Nachkriegszeit, dass nur wenige an diesen "unbesungenen Helden" interessiert waren. Niemand wollte Oskar Schindlers Geschichte erfahren, niederschreiben, verfilmen.

In Deutschland waren es 1993/94 vor allem junge Deutsche, die begeistert, ja gerührt waren von einem Mann wie Oskar Schindler, den man jetzt als "unbesungenen Helden" rühmte. Und sie hatten viele Fragen:

Warum handelte er so?

Warum schaute er nicht weg?

Was waren seine Motive?

Schindler selbst konnte nicht mehr antworten. Er war ja bereits einsam und unbekannt im Oktober 1974 gestorben. Nur die überlebenden Juden hatten ihn nicht vergessen. Warum?

"Die Motive waren sehr simpel. Er war, er ist ein guter Mensch. Er hat gespendet sein eigenes Geld, um uns Brot zu geben, Medizin gekauft. Wir haben kein Geld gehabt. Wir haben gar nichts gehabt. Das ist ein Motiv: Er ist ein Mensch. Ein großer Mensch, ein wunderschöner Mensch."

Der Hartnäckigkeit von Menschen wie Leopold Page ist es zu verdanken, dass Schindler und die unbesungenen Helden nicht vergessen wurden. Sie legen Zeugnis dafür ab, dass man sich gegen das Mitmachen, gegen das Wegschauen entscheiden konnte.

Schindler: "Ich bewundere jeden Deutschen, auch den kleinen Landser, der mal ein Brot oder eine Packung Zigaretten an einen Häftling gegeben hat. Es gab viele, die, wenn sie allein waren, den inneren Schweinehund besiegt haben. Es waren leider zu wenig. Denn es war ja Gegen-den-Strom-Schwimmen nicht aktuell in dieser Zeit."

Und doch gab es sie, die gegen den Strom schwammen, keine Millionen, aber doch Tausende. Selten war ihr Handeln so spektakulär wie das von Oskar Schindler, aber nicht weniger mutig - in einer Zeit, da Menschlichkeit schnell als Widerstand gegen das Dritte Reich ausgelegt werden konnte. Denn jeder, der Verfolgten half, riskierte sein Leben, wurde - so sein Tun aufflog - als Feind des Reiches behandelt. Und dennoch geschah es. Aber wer waren die Helfer?

Warum halfen sie? Was bewegte sie?

Da ist zum Beispiel Anna Stier aus dem Arbeitervorort Nippes in Köln. Ein einfache Frau. Ihr Mann war als Soldat im Krieg, irgendwo in Russland. Ihre beste Freundin war Gerda Müller, eine Jüdin. Deren Mann, ein Nichtjude, war bereits 1941 als Wehrmachtssoldat an der Front gefallen. Anna und Gerda waren wie Schwestern. Und als Gerda mit ihrem kleinen Sohn Dieter in ein Sammellager in Köln kam, fand Anna Mittel und Wege, sich hineinzuschleichen.

"Erst bin ich jeden Tag, hab ich Essen gebracht. Ein halbes Jahr. Und da kam ich da an - sie hatte sich Kartoffelklöße gewünscht mit Sauerbraten - und ich bin gelaufen, weil die Leute gesagt haben: Laufen sie, die werden sie alle abholen. Ich komme dahin, stand da die Gertrud mit dem Köfferchen und war am Weinen. Ich sag, was macht Ihr denn hier? Sagt sie: Wir kommen all fort. Aber mein Junge, und sie war am weinen. Sag ich: Beruhige dich. Deinen Jungen, den nehme ich mit. Den kriegst du nicht mit, das ist ein Halbjude, ne. Und ich sag: Und ob ich den mitkriege. Ich komme in den Dingens rein: Was wollen Sie? Ich möchte meinen Neffen abholen. Welchen Neffen? Sag ich: der Dieter Müller. Der Vater ist gefallen, 1941. Da kam der Kerl ran und sagte: Kam der mit so einem großen Buch, oben darauf war der Hitler."

Und so schwor sie auf das Hitlerbild, dass ihr Dieter, ihr "arischer" Neffe sei. Danach durfte sie ihn mitnehmen. Vier lange Jahre war sie mit Dieter auf der Flucht bis sie im Frühjahr 1945 nach Köln zurückkehrte und ihrer Freundin Gerda, die das KZ überlebt hatte, ihren Sohn zurückgab. Anna Stier ist ein typischer Fall für eine Hilfe unter Freunden, respektive Freundinnen.

"Durch Zufall kam ich zu einer Familie in Lukenwalde, Familie Winkler, die vorher ihre alten Freunde, eine Familie Samuel, vor der Deportation bewahren wollten."

Doch die Familie Samuel wurde durch die Lebhaftigkeit ihres kleinen Sohnes verraten. Sie sollte nicht überleben. Aber der Freund des Freundes, Eugen Hermann Friede, wurde an ihrer Stelle aufgenommen. Die Tochter der Familie Winkler, damals 15, erinnert sich:

"Und dann kamen wir hin, und meine Mutter hat gesagt: So, dass ist der Eugen, der wohnt jetzt bei uns. Und dann hat sie gesagt: Hör zu, Du kanntest den Samuel - und der Eugen ist auch ein Jude. Er muss sich bei uns verstecken. Du weißt, die Juden verfolgen sie jetzt, er würde sonst abgeholt und in ein Lager kommen. Meine Mutter hat mir dann von diesen Lagern erzählt und hat mir gesagt, du darfst zu niemandem darüber sprechen, denn du weißt, wenn sie den Eugen bei uns finden, dann werden wir alle verhaftet."

Und so lebten Vater, Mutter, große Tochter und erwachsener Sohn - und jetzt auch Eugen, in der Zweizimmerwohnung der Familie Winkler.

Aber diese Art von wirklicher Hilfe von Freunden für Freunde - sie war damals die Ausnahme. Zahlenmäßig überwiegt jene Hilfe, die durch Zufall geschah, nicht geplant, nicht überlegt war.

Man muss sich das so vorstellen: Plötzlich war jemand mit einer Notsituation konfrontiert und sah sich veranlasst, zu reagieren. So erlebte es Walter Holschke, im Hitler-Jungen-Alter, dessen Vater der Verwalter eines großen Gutes in Nauendorf bei Dessau war. Er stößt beim Spielen auf eine Gruppe junger Frauen. Erst später sollte er erfahren, dass sie aus einem KZ geflohen waren.

"Die waren so gerade noch am Leben. Ich fragte diese Frauen, Mädels waren es ja, 16, 18, 19 Jahre, sprecht ihr Deutsch? Da sagten sie: Ja, wir sind doch Deutsche. Da fiel mir wie Schatten von den Augen, dass das Juden sind. Diese jüdischen Frauen haben wir aufgepäppelt. Meine Schwester hat denen was zusammengekocht, die hätten vielleicht keine Nacht mehr überlebt. Wir kannten ja keine KZ-Bilder. Jeder, auch mein Vater, der stand unter Schock. "

Und der Schock hatte Folgen. Was mit einer zufälligen Begegnung begann, mündete in ein bewusstes politisches Tun. Die Hilfe für die geflüchteten KZ-Frauen wurde zum Widerstand gegen das Dritte Reich. Bis Kriegsende war die Zahl der geflüchteten Häftlingsfrauen, die im Gut Unterschlupf fanden, auf dreißig angewachsen.

In der Abgeschiedenheit eines Gutshofes war nämlich manches möglich, was in der Großstadt undenkbar schien. Zwar bot die Stadt die Chance, in der Masse unterzutauchen, vorausgesetzt, man hatte illegale Papiere, die den ständigen Kontrollen standhielten. Dafür drohte aber eine andere Gefahr:

"Dass einer mich denunziert. Das war die Angst, die echte Angst. Wir wussten, dass es KZs gab. Außerdem: Es gab Juden, die waren 1934, 1935 im KZ und sind wieder freigelassen worden. Und die erzählten, was da passierte. Und vor allem unsere Freunde, die von der Gestapo aufgegriffen worden sind, von denen man dann drei, vier Tage später nur noch hörte, dass sie tot sind, weg. Wir wussten, dass wir in Gefahr schwebten und selbstverständlich lebten wir unter dem Eindruck, dass etwas passieren kann."

"Dass etwas passieren konnte...." das war die Umschreibung für das Anschwärzen bei der Gestapo. Daran erinnert sich zum Beispiel der Arzt Dr. R., der heute in Israel lebt, als sei es gestern gewesen.

Dr. R. überlebte dank einer Scheintaufe, die ihn fortan als Arier, wie es damals hieß, auswies. Seine Mutter war katholisch gewesen, sein Vater jüdisch. Als der Vater, ein bekannter Arzt in Berlin, die Familie nicht mehr ernähren konnte, als er begriff, dass er als Jude eine Gefahr für die Familie bedeutete, nahm er sich das Leben. Doch die beiden Kinder blieben - im damaligen Sprachgebrauch - Halbjuden, Mischlinge ersten Grades, die ab 1944 ebenfalls in die Vernichtung deportiert wurden. Der Mutter gelang es, einen hilfsbereiten Pfarrer zu finden:

"Wir sind wirklich im Wartezimmer - das ist so eine Erinnerung, die geblieben ist, sind wir getauft worden von einem Pfarrer, der dann noch - es war ein sehr judenfreundlicher Pfarrer, der uns im Wartezimmer - er brachte seine Monstranz, der brachte Parafinalien, der brachte große Leuchter, Kreuz mit. Das stand alles vor dem Fenster im Wartezimmer, darauf besinne ich mich. Und dann wurde ich regelrecht mit Handbetupfen, mit Wasser, regelrecht getauft. Und ich hatte auch einen Taufschein."

So konnten er und seine Schwester in einer Scheinlegalität überleben, zuletzt in Parks und in den Wäldern rund um Berlin. Doch auch hier kamen sie nicht ohne die Hilfe anderer Menschen aus. Kein Verfolgter war in der Lage, ausschließlich auf sich allein gestellt, zu überleben.

Schätzungen besagen, dass mindesten 10 bis 20 Helfer nötig waren, um einen versteckten Menschen durchzubringen. Die meisten Helfer ahnten zu Beginn nicht einmal, auf was sie sich eingelassen hatten.

Doch spätestens in den vierziger Jahren, nach zehn Jahren NS-Diktatur, hatten viele ein Gespür dafür entwickelt, wem sie vertrauen konnten - und wem nicht. Karin Friedrich hat all das als "Backfisch" hautnah miterlebt:

"Am Anfang hatte meine Mutter geholfen, Freunden zu helfen, Pakete zu packen. Wir hatten dann Ärzte, die Untergetauchte besuchten, Rezepte ausstellten, und Medikamente beschafften, Und wir hatten einen Konditormeister Reimann am Kurfürstendamm, der uns mit Lebensmittelmarken in großer Menge versorgte, und wir hatten einen Buchdruckermeister Lichtwitz, ein jüdischer Buchdruckermeister, der im Untergrund falsche Papiere druckte. Es war nicht einfach. Es ist allmählich gewachsen."

Dazu bedurfte es schon eines ausgeprägten Willens und eines unerhörten Mutes. Denn niemand war so naiv, sich über die möglichen Folgen für das eigenen Leben bei einer Entdeckung auch nur die geringsten Illusionen zu machen.

Die Helfer hatten eine eigene, unabhängige Haltung entwickelt, ein eigenes, ausgeprägtes Verständnis von Humanität, und einen Glauben, eine Überzeugung, die ihnen Kraft verlieh.

Was bei den einen die politische Überzeugung war, konnte bei anderen der christliche Glaube sein - oft war es auch eine Mischung. In jedem Fall aber existierte eine Grundhaltung, die auch von Außenstehenden geteilt, zumindest respektiert wurde. In einigen Gemeinden der Bekennenden Kirche, also jenen evangelischen Gemeinden, die sich nicht den nationalsozialistischen Deutschen Christen angeschlossen hatten, wussten oft viele, dass beim Pfarrer im Keller Juden versteckt wurden, und manche wollten dabei auch aktiv helfen.

Außenstehenden, oder heutigen Zeitgenossen, die sich jetzt Jahrzehnte später mit solchen Taten beschäftigen, kommen sie heldenhaft vor. Doch damals, in der Situation, fanden die meisten daran weder etwas besonders, noch gar heldenhaftes. Sie hielten es für normal.

"Es war 1943, da klopfte es an unserer Haustür im kleinen Dörflein Flach bei Leonberg, und als wir öffneten, da standen vor uns ein Ehepaar, wir hießen sie herzlich willkommen."

Pfarrer Otto Möricke erinnerte sich an den Anfang seiner Hilfsbemühungen. Und wie bei ihm begannen viele Rettungsaktionen nicht nur spontan, sie bedurften oftmals auch dessen, was Oskar Schindler als notwendige Voraussetzung beschrieben hatte, einer gewissen "Portion Frechheit":

"Ich hab ihnen gleich am ersten Tag gesagt: Wir werden morgen frei und frank, ich in der Mitte und links und rechts die beiden Juden durch den ganzen Ort gehen, und jedermann herzlich grüßen. Und wenn sie fragen, wen haben sie denn da wieder zu Gast, denn man wusste, dass wir ein gastfreundliches Haus hatten, dann werde ich antworten, wahrheitsgemäß: Die kommen von Berlin und haben Hunger und wollen sich einmal wieder satt essen."

Warum also haben Menschen damals geholfen ?

Versuchen wir zusammenzufassen: Inge Deutschkron, die als Jüdin selbst versteckt wurde, hat ihre eigenen Erfahrungen gemacht. Da waren zum einen: die "politisch Überzeugten":

"Gemeinsam hatten sie das Gefühl der Menschlichkeit. Allesamt! Es sind unterschiedliche Motive. Die alten Sozialdemokraten und wahrscheinlich auch die Kommunisten, also alle, die Gegner von Hitler gewesen sind, die waren weiter Antinazi, die haben keine Gelegenheit gehabt, diese Gesinnung auszudrücken. Aber Juden verstecken, war ja auch Widerstand."

Auch die christliche Erziehung hat eine Rolle gespielt:

"Ich bin in einer christlich Familie aufgewachsen. Und das hat natürlich einen Zusammenhang. Wir sind so erzogen worden, dass wir helfen mussten."

Und nach 1945, wie ging die deutsche Gesellschaft in Ost und West mit den unbesungenen Helden um, mit jenen, die in Hitlers Diktatur Zivilcourage zeigten und den Verfolgten halfen?

In der DDR war das Thema ein Tabu. Dort zählte nur der Widerstand der Kommunisten.

In der Bundesrepublik hatte in den ersten zwei, drei Jahrzehnten kaum einer daran gedacht, dass die unbesungenen Helden auch Teil der deutschen Geschichte sind - und nicht der schlechteste. Den Mitläufer von Gestern war es peinlich daran erinnert zu werden, dass man sich auch anders hätte verhalten konnte.

Und so waren es vorwiegend überlebende Juden und ihre Nachfahren, die es als ungerecht empfanden, diese Menschen zu verdrängen. Sie bestanden auf deren Würdigung.

Die unbesungenen Helden sind heute die großen Vorbilder für eine Erziehung zur Zivilcourage. Und für die überlebenden Juden? Für sie bilden sie die Brücke in die Zukunft, auch in eine Zukunft in Deutschland und mit Deutschen. Eugen Hermann Friede über seine Retterin, Helene Jacobs:

"Ich habe sie gefragt: Warum hast du das alles getan? Da hat sie gesagt. "Ich wollte mein Vaterland retten"."

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk