Spanien
Identifizierung der Opfer des Zugunglücks dauert an - vermutlich Deutsche unter den Opfern

Nach dem Zugunglück im Süden Spaniens bemühen sich die Behörden um eine schnelle Identifizierung der Todesopfer. Mindestens 40 Menschen sollen ums Leben gekommen sein.

    Rettungskräfte laufen zwischen den Trümmern der Züge.
    Bei einem Zugunglück in Spanien kamen viele Menschen ums Leben. (AFP / HANDOUT)
    Innenminister Grande-Marlaska sagte im spanischen Fernsehen, fast alle bislang geborgenen Leichen seien bereits in das nationale Institut für Rechtsmedizin gebracht worden. Dort liefen die Identifizierungsarbeiten auf Hochtouren.
    Nach jüngsten Angaben kamen bei dem Unglück mindestens 40 Menschen ums Leben; die Zahl der Verletzten stieg auf 170. Die Bergungsarbeiten sind noch nicht abgeschlossen; es werden weitere Todesopfer befürchtet. Das Auswärtige Amt geht davon aus, dass auch mehrere Deutsche unter den Toten sind; die genaue Zahl ist unklar.
    Am Sonntag war in der andalusischen Provinz Córdoba aus noch unbekannter Ursache ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug kollidiert. Ministerpräsident Sánchez rief eine dreitägige Staatstrauer aus.
    Diese Nachricht wurde am 20.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.