Migration
IDW-Expertin: Wegfall syrischer Arbeitskräfte erhöht Fachkräftemangel

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung rechnet mit einer Verschärfung des hiesigen Fachkräftemangels bei einer verstärkten Rückkehr von syrischen Flüchtlingen in ihre Heimat.

    Zwei syrische Pfleger unterhalten sich mit einer älteren Frau in einem Altenheim.
    Der Wegfall syrischer Arbeitskräfte würde den Fachkräftemangel erhöhen. (picture alliance / dpa-Zentralbild / dpa / Hendrik Schmidt)
    Dies würde den deutschen Arbeitsmarkt empfindlich treffen, sagte die DIW-Arbeitsmarktexpertin Hackmann in Berlin. Er stehe ohnehin unter strukturellem Druck durch den demografischen Wandel. Ohne ausreichenden Ersatz verstärke sich der Arbeits- und Fachkräftemangel weiter.
    Die Chefin der Bundesagentur für Arbeit, Nahles, sagte, die syrischen Geflüchteten hätten sich gut in den deutschen Arbeitsmarkt integriert. Sie seien ‌häufig in Branchen wie dem Gesundheitswesen, der Pflege, im Handel oder in der Logistik beschäftigt, die Arbeitskräftebedarf hätten.
    Bundeskanzler Merz hatte gestern erklärt, dass in den kommenden drei Jahren 80 Prozent der rund 900.000 syrischen Geflüchteten in ihre Heimat zurückkehren sollten.
    Diese Nachricht wurde am 31.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.