Krieg gegen die Ukraine
IEA erwartet wegen Schäden geringere Ölförderung in Russland

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben mehrere neue Angriffe auf Ölanlagen in Russland ausgeführt.

    Das Bild zeigt dichten Rauch über einer russischen Ölraffinerie südöstlich von Moskau. Im Vordergrund ist eine Autobahn zu erkennen, auf der ein weißer Transporter entlang fährt.
    Ukrainische Angriffe auf russische Ölanlagen (Anadolu Agency/IMAGO/Sefa Karacan)
    Bereits in der Nacht war mit Drohnen auf Förderanlagen und Raffinerien gezielt worden, wie die Führung in Kiew mitteilte. Außerdem seien 13 russische Schiffe im Asowschen Meer getroffen worden, zehn davon seien Tanker gewesen.
    In Kramatorsk in der Ostukraine wurden bei einem russischen Bombenangriff vier Menschen getötet, wie der örtliche Gouverneur mitteilte.
    Die Internationale Energieagentur rechnet mit einem Rückgang der Ölproduktion in Russland um rund drei Prozent in diesem Jahr. Der Agentur zufolge führt der Ausfall großer Raffinerien zudem zu einem akuten Treibstoffmangel in Russland. Die Benzinproduktion fiel nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters auf rund 65 Prozent des sonst üblichen Verbrauchs.
    Diese Nachricht wurde am 10.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.