Bauwirtschaft
IG-BAU befürchtet, dass Zahl neuer Wohnungen auf unter 200.000 sinkt

Beim Wohnungsneubau in Deutschland ist laut der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt ein neuer Tiefpunkt in Sicht.

    Robert Feiger blickt ernst.
    Robert Feiger, Bundesvorsitzender IG BAU (picture alliance / dpa / Swen Pförtner)
    IG-BAU-Chef Feiger sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, die Zahl neu gebauter Wohnungen werde auf unter 200.000 sinken. Das sei nicht einmal mehr die Hälfte von dem, was mindestens gebaut werden müsse. Notwendig seien neben neuen Sozialwohnungen vor allem bezahlbare Wohnungen. Feiger betonte, ohne deutlich mehr Wohnungsbau werde es keine wirtschaftliche Erholung geben.
    Bundesbauministerin Hubertz(SPD) sagte im Deutschlandfunk, die niedrige Zahl von Neubauten sei auch das Ergebnis der Rahmenbedingungen, wie hohe Zinsen und Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Gemeinsam mit Justizministerin Hubig arbeite sie daran, die Standards zu entschlacken, um einfacheres Bauen zu ermöglichen.
    Heute findet in Berlin der Wohnungsbau-Tag statt, der von sieben führenden Verbänden und Organisationen der Bau- und Wohnungswirtschaft veranstaltet wird.
    Diese Nachricht wurde am 26.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.