
Der Vize-Vorsitzende Kerner sagte der "Rheinischen Post", man glaube weiterhin, dass ein Einstieg von Jindal Steel im Sinne der hiesigen Beschäftigten funktionieren könne. Dafür müssten den Worten jetzt aber Taten folgen. Im September hatte das indische Unternehmen dem Essener Konzern ein Übernahmeangebot unterbreitet. Bereits damals hatte die IG Metall sich positiv zu der Ankündigung geäußert. Zuletzt erklärte Thyssenkrupp-Chef Lopez, die Gespräche kämen gut voran. Derzeit prüfe Jindal Steel noch die Bücher.Thyssenkrupp Steel ist Deutschlands größter Stahlhersteller mit über 26.000 Beschäftigten.
Die Konzern-Tochter war wegen der Konjunkturschwäche, hoher Energiepreise und Billigimporten in eine Krise geraten.
Diese Nachricht wurde am 06.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
