
Wie die Gewerkschaft in Frankfurt am Main mitteilte, werde angesichts eines anhaltend hohen Preisniveaus eine Lohnerhöhung von sieben Prozent bei zwölf Monaten Laufzeit angestrebt. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 170 Euro pro Monat erhöht werden. Diese vom Vorstand ausgesprochene Empfehlung wird jetzt in den regionalen Tarifbezirken der Gewerkschaft diskutiert. Die endgültige Forderung beschließe der IG Metall-Vorstand am 9. Juli, hieß es.
Die Entgelttarifverträge für die Beschäftigten in den Kernbranchen der deutschen Industrie, zu denen etwa Fahrzeug- und Maschinenbau zählen, laufen Ende September aus. Erste Verhandlungen sollen laut IG Metall bis spätestens Mitte September stattfinden. Von Arbeitgeberseite hieß es im Vorfeld, die angespannte wirtschaftliche Lage lasse keine großen Lohn- und Gehaltserhöhungen zu.
Diese Nachricht wurde am 17.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.