Studie
Immer weniger insolvente Unternehmen weniger gerettet

Bei Insolvenzen größerer Unternehmen wird einer Studie zufolge immer seltener ein Rettungsweg gefunden.

    Ein Mann geht an einem leerstehenden Geschäft mit zugeklebten Fenstern und abmontiertem Firmenschild vorbei.
    Im vergangenen Jahr konnte nur noch knapp jede dritte Firma nach der Zahlungsunfähigkeit saniert oder an Investoren verkauft werden. (imago / Sabine Gudath)
    Im vergangenen Jahr konnte nur noch knapp jede dritte Firma nach der Zahlungsunfähigkeit saniert oder an Investoren verkauft werden, wie die Beratungsgesellschaft Falkensteg ermittelte. 2020 lag die Rettungsquote noch bei 57 Prozent. Zu den Gründen heißt es, Insolvenzen gingen deutlich seltener auf vorübergehende Belastungen zurück. In weiten Teilen fehle es schlicht an einem tragfähigen Geschäftsmodell. 
    Untersucht wurde der Verlauf von 486 Insolvenzverfahren bei Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 10 Millionen Euro. 
    Diese Nachricht wurde am 08.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.