
Wie der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen GdW in Berlin erklärte, dürften im laufenden Jahr nur noch rund 200.000 Wohnungen fertiggestellt werden. Der Bedarf liege hingegen bei rund 320.000 Wohnungen pro Jahr. Der GdW sprach von einem anhaltenden Abwärtstrend wegen hoher Bau- und Finanzierungskosten. Die in dem Verband organisierten Unternehmen investierten im vergangenen Jahr insgesamt 20,8 Milliarden Euro, wegen hoher Instandhaltungskosten jedoch nur knapp 40 Prozent davon in Neubauprojekte.
Bereits im vergangenen Jahr waren laut Statistischem Bundesamt nur noch knapp über 200.000 Wohnungen gebaut worden, was einem Rückgang um 18 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht.
Die Bundesregierung hatte zuletzt beschleunigte Genehmigungsverfahren und einen baurechtlichen Vorrang für den Wohnungsbau beschlossen. Geplant sind zudem vereinfachte Gebäudestandards, durch die die Kosten sinken sollen.
Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
