
Die Organisation erklärte in Genf, mit dem Geld solle der Einsatz vielversprechender Mittel gegen die gefährliche Bundibugyo-Virusvariante noch vor der offiziellen Zulassung ermöglicht werden. Mit diesen Präparaten seien bei ersten Tests ermutigende Ergebnisse erzielt worden. Der US-Biotechkonzern Moderna erklärte, er entwickle in Zusammenarbeit mit "Cepi" - einer weiteren Impfallianz - ein Vakzin gegen die Virusvaruiante. "Cepi" stelle dafür bis zu 50 Millionen Dollar zur Verfügung. Bislang gibt es gegen das Bundibugyo-Virus weder eine zugelassene Impfung noch Medikamente.
Durch den Ebola-Ausbruch sind im Osten der Demokratischen Republik Kongo und im benachbarten Uganda nach Schätzungen bislang rund 350 Menschen gestorben.
Diese Nachricht wurde am 01.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
