
Themen sind unter anderem die Senkung der Treibhausgasemissionen und die internationale Klimafinanzierung.
Schneider: UNO ist unverzichtbar
Bundesumweltminister Schneider betonte, gerade bei den Bemühungen um weltweiten Klimaschutz sei die UNO unverzichtbar. Er versicherte zugleich,
Deutschland werde auch künftig seinen Beitrag leisten - "verlässlich, konstruktiv und mit dem klaren Ziel, die internationale Energiewende weiter voranzubringen".
Deutschland werde auch künftig seinen Beitrag leisten - "verlässlich, konstruktiv und mit dem klaren Ziel, die internationale Energiewende weiter voranzubringen".
UNO-Klimachef Stiell: Hitzewelle in Westeuropa im Mai war "brutale Erinnerung" an Folgen der Klimakrise
UNO-Klimasekretär Stiell sagte im Vorfeld, die jüngste Hitzewelle in Westeuropa Ende Mai sei eine "brutale Erinnerung an die sich verschärfenden Auswirkungen der Klimakrise, sowohl in menschlicher als auch in wirtschaftlicher Hinsicht". Hauptursache sei die weltweite Abhängigkeit von der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas sowie die Abholzung der Wälder: "Die Wissenschaft belegt eindeutig, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel dazu führt, dass diese Hitzewellen häufiger auftreten und immer extremer werden."
Mehr als 6.500 Teilnehmer
Bonn ist der Sitz des UNO-Klimasekretariats, das die internationale Klimapolitik koordiniert. Für die Konferenz sind mehr als 6.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 186 Ländern angemeldet.
Für die Inselstaaten geht es um das Bestehen der Staatlichkeit
Deutschlandfunk-Umweltredakteurin Ann-Kathrin Büüsker, die über die Klimakonferenz berichtet, weist in ihrem Beitrag vor allem auf die Bedeutung der kleinen Inselstaaten hin. Für diese gehe es im Kampf um die Erderwärmung um nichts weniger als das Bestehen ihrer Staatlichkeit: "Haben ihre Bürgerinnen und Bürger in den nächsten Jahren noch ein Zuhause, wenn Extremwetter und der steigende Meeresspiegel sich in die Küste hineinfräsen?"
Weiterführende Informationen
Vor UN-Klimakonferenz - Verhandlungen in Bonn sollen Weichen stellen
Diese Nachricht wurde am 08.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
