
Ministerpräsident Li Qiang stellte zur Eröffnung vor den fast 2.800 Abgeordneten den Arbeitsbericht der Regierung vor. Darin wird für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt das niedrigste Wachstumsziel seit mehr als 30 Jahren ausgegeben. Demnach soll das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 4,5 bis 5 Prozent wachsen. Chinas Wirtschaft kämpft seit Jahren mit den Nachwirkungen einer Immobilienkrise und einer schwachen Nachfrage im Inland. Experten zweifeln schon länger daran, dass die Wirtschaftsdaten aus Peking die Realität vollständig widerspiegeln.
Zudem kündigte die chinesische Regierung ein um sieben Prozent höheres Militärbudget an. Im Vorjahr war der Wehretat in ähnlicher Größenordnung gewachsen. Nach den USA hat China den zweitgrößten Verteidigungshaushalt der Welt.
Am 12. März sollen die fast 2.800 Abgeordneten des nicht frei gewählten Parlaments den Fünfjahresplan, den Arbeitsbericht der Regierung und weitere Berichte und Gesetze abschließend billigen.
Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
