
Umfragen zufolge können der linke Senator und Menschenrechtler Cepeda sowie der rechte Anwalt de la Espriella mit den meisten Stimmen rechnen.
Der amtierende Staatschef Petro kann wegen der kolumbianischen Verfassung nach einer Amtszeit nicht wiedergewählt werden. Für einen Sieg im ersten Wahlgang sind mehr als die Hälfte der Stimmen notwendig.
Während Petros vierjähriger Amtszeit sank die Arbeitslosigkeit in dem südamerikansichen Land. Der Mindestlohn stieg um 75 Prozent. Allerdings gilt die Friedenspolitik Petros als gescheitert. Trotz Verhandlungen der Regierung mit den Guerilla- und paramilitärischen Gruppen des Landes verschlechterte sich die Sicherheitslage deutlich.
Diese Nachricht wurde am 31.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
