
Zu größeren Kundgebungen kam es in Dortmund, Frankfurt am Main, Stuttgart und Hannover. Allein in Frankfurt beteiligten sich nach Polizeiangaben rund 5.000 Menschen. In Stuttgart warfen Teilnehmer Flaschen und Pyrotechnik auf Polizeibeamte; diese setzten Pfefferspray ein. Ähnliches berichtete die Polizei in Hannover. Dort sei die Demonstration nach zwei Stunden aufgelöst worden.
Auch in der türkischen Stadt Nusaybin gab es Kundgebungen pro-kurdischer Gruppen. Die Polizei setzte nach Medienberichten Tränengas und Wasserwerfer ein, als die Demonstrierenden versuchten, über die Grenze nach Syrien zu gelangen.
In Syrien drängt die Regierung auf die Eingliederung der kurdisch verwalteten Gebiete in die staatliche Ordnung des Landes. Nach erneuten Gefechten zwischen der Kurdenmiliz SDF und Regierungstruppen einigten sich beide Seiten erneut auf einen Waffenstillstand, der zunächst vier Tage gelten soll.
Diese Nachricht wurde am 20.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
