
Der einstige Guerilla-Anführer begründete seine Entscheidung damit, dass die Opposition von den USA unterstützt werde und daran gehindert werden müsse, die Macht an sich zu reißen. Der 80-jährige Staatschef regiert seit 2007, nachdem er bereits in den 1980er Jahren für eine Amtszeit an der Macht war. Im vergangenen Jahr festigte er seine Macht durch eine Reihe von Verfassungsänderungen weiter. Unter anderem ernannte er seine Ehefrau zur Co-Präsidentin und verlängerte die maximale Amtszeit von Staatschefs.
Die letzte Wahl in Nicaragua vor fünf Jahren wurde international scharf kritisiert. Ortega hatte im Vorfeld zahlreiche Oppositionelle und Wirtschaftsführer festnehmen und abweichende Meinungen unter Strafe stellen lassen.
Diese Nachricht wurde am 21.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
