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Europawahl
In Polen siegt die Partei von Ministerpräsident Tusk - In Österreich gewinnt die FPÖ

Auch aus anderen Ländern liegen Zahlen zum Ausgang der Europawahl vor.

    Europäische Flaggen im Wind vor dem Europäischen Parlament in Straßburg.
    Europäische Flaggen im Wind vor dem Europäischen Parlament in Straßburg. (Imago / imagebroker / Daniel Schoenen)
    In Polen ist die Bürgerplattform von Ministerpräsident Tusk stärkste Kraft geworden. Die Partei kann laut Prognosen mit mehr als 38 Prozent der Stimmen rechnen. Die nationalkonservative PiS-Partei kommt demnach auf knapp 34 Prozent.
    In Österreich hat die FPÖ laut vorläufigem Ergebnis gewonnen. Die Rechtspopulisten konnten acht Prozentpunkte zulegen und erreichten 25,5 Prozent. Die konservative ÖVP und die sozialdemokratische SPÖ kamen auf knapp 25 und rund 23 Prozent.
    In Italien, wo die Wahllokale erst um 23 Uhr schlossen, ist die rechte Regierungspartei Fratelli d'Italia Nachwahlbefragungen zufolge stärkste Kraft geworden. Sie lag vor der Demokratischen Partei und der Fünf-Sterne-Bewegung.
    In Ungarn ist nach ersten Zahlen die Fidesz-Partei von Regierungschef Orban mit rund 44 Prozent klarer Wahlsieger.
    Diese Nachricht wurde am 10.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.