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OLG Bamberg
In Prozess um mutmaßliche Corona-Impfschäden wird Gutachten eingeholt

Im Zivilverfahren vor dem Oberlandesgericht im bayerischen Bamberg um einen mutmaßlichen Corona-Impfschaden soll ein Sachverständigengutachten eingeholt werden.

    Bamberg: Eine Frau, die den Impfstoffhersteller Astrazeneca auf Schadenersatz verklagt, sitzt vor Beginn einer Berufungsverhandlung im Oberlandesgericht (OLG) Bamberg neben ihrem Verteidiger.
    Frau verklagt Impfstoffhersteller auf Schadenersatz (Daniel Karmann / dpa / Daniel Karmann)
    Es gehe um die Frage, ob der Impfstoffhersteller Astrazeneca wie von der Klägerin behauptet wegen unzureichender Arzneimittelinformation haften solle, teilte das Gericht mit. Die ursprünglich für heute anberaumte Urteilsverkündung wurde verschoben. Der Anwalt der Klägerin bezeichnete die Entscheidung als Etappensieg.
    Die Frau klagt in einem Berufungsverfahren in zweiter Instanz gegen den Impfstoffhersteller, nachdem das Landgericht Hof ihren Antrag auf Schmerzensgeld in Höhe von mindestens 250.000 Euro und weitere Leistungen als unbegründet abgelehnt hatte.
    Die Klägerin macht eine dauerhafte Darmschädigung nach einer Thrombose geltend.
    Diese Nachricht wurde am 14.08.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.