
Er stand von 1991 bis 2012 an der Spitze seines Familienkonzerns und baute diesen zu einem Weltunternehmen mit zahlreichen Tochtergesellschaften aus. Die Tata-Gruppe mit Sitz in Mumbai ist in vielen Geschäftsbereichen tätig - darunter Stahlerzeugung, Fahrzeugbau, Teehandel, Telekommunikation und Finanzdienstleistungen. Vor einigen Jahren scheiterte in Deutschland die Fusion mit der Stahlsparte von Thyssenkrupp an wettbewerbsrechtlichen Bedenken der EU.
Tata wirkte darüber hinaus philantropisch. Er habe "das Leben von Millionen" verbessert, hieß es. Indiens Regierungschef Modi würdigte Tata als visionäre Führungskraft, mitfühlende Seele und außergewöhnlichen Menschen.
Diese Nachricht wurde am 10.10.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.