
Digitalministerin Hafid unterzeichnete eine entsprechende Anordnung, die ab Ende März schrittweise umgesetzt werden soll. Betroffen sind unter anderem die Plattformen Youtube, Tiktok, Facebook, Instagram und X. Unter 16-Jährige können sich dort dann keine Nutzerkonten mehr anlegen, bereits bestehende Konten werden gesperrt. Hafid erklärte, Kinder seien durch die Sozialen Medien zunehmend Pornografie, Cybermobbing und Suchtverhalten ausgesetzt. Das Verbot helfe den Eltern, die bisher allein gegen die Macht der Algorithmen kämpfen müssten.
Im Dezember hatte Australien als weltweit erstes Land ein Social-Media-Verbot unter 16 Jahren beschlossen. Staaten wie Frankreich und Dänemark haben ähnliche Schritte in die Wege geleitet. In Brüssel arbeitet eine Expertenkommission an Empfehlungen für ein mögliches Verbot in der EU.
Diese Nachricht wurde am 07.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
