Minus von elf Prozent
Industrie: Deutsche Aufträge brechen im Januar ein

​Die deutsche Industrie verzeichnet zum Jahresauftakt ein deutliches Auftragsminus.

    Vor Dämmerlicht steigt Dampf aus den Hochöfen der Thyssen-Krupp-Anlage in Duisburg auf.
    Hochöfen der Thyssen-Krupp-Anlage in Duisburg (AFP / Ina Fassbender)
    Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, sank das Geschäft im Januar um 11,1 ‌Prozent im Vergleich zum ⁠Vormonat. Es sei der stärkste Rückgang seit zwei Jahren, hieß es. Ursprünglich hatten Ökonomen mit einem Minus in Höhe von 4,5 Prozent gerechnet.
    Der Rückgang in der Industrieproduktion sei zu einem großen Teil auf die niedrigere Produktion im Bereich Metallerzeugnisse zurückzuführen, wie das Statistikamt erläuterte. Auch in der Pharmaindustrie und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen waren die Rückgänge groß. 
    Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.