
Der Wirtschaftsstandort Deutschland stehe unter Druck wie selten zuvor in der Nachkriegsgeschichte, sagte BDI-Hauptgeschäftsführerin Gönner der Deutschen Presse-Agentur. Der Iran-Krieg verschärfe die Situation zusätzlich. Nur wenn die Regierung jetzt ein klares Signal setze, werde Deutschland die Wachstumsschwäche überwinden können. Entscheidend seien Reformen in den Sozialversicherungen, um Lohnzusatzkosten zu begrenzen und Fehlanreize zu vermeiden, erklärte Gönner.
Die Folgen des Iran-Kriegs bremsen das Wirtschaftswachstum in Deutschland aus. Führende Forschungsinstitute rechnen damit, dass das Bruttoinlandsprodukt 2026 nur noch um 0,6 Prozent zulegt.
Diese Nachricht wurde am 05.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
