
Laut dem Entwurf will die Partei eine "Task Force Abschiebungen" einrichten, Staatsleistungen für Kirchen einstellen und die Landeszentrale für politische Bildung abschaffen. Vereine sollen Fördermittel nur noch dann erhalten, wenn sie - wie es heißt - "ein glaubhaftes Bekenntnis zur demokratischen Ordnung und zu einer patriotischen Grundhaltung" abgelegt haben. - Am Rande des Parteitreffens werden Proteste erwartet. Die AfD Sachsen-Anhalt wird vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. - Der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau, Brockmeier, sagte im Deutschlandfunk, das Erstarken der AfD sei vor allem auf ungelöste Probleme in dem Bundesland zurückzuführen, etwa den Verlust von Industriearbeitsplätzen. Brockmeier betonte, die Pläne der AfD, Migration einzuschränken und Menschen vermehrt abzuschieben, würden für Sachsen-Anhalt angesichts des Fachkräftemangels massive Nachteile bedeuten. Wer eine solche Art von Nationalisierungsstrategie fahre, der lege die Axt an die Wurzel dessen, was Wohlstand ausmache.
Diese Nachricht wurde am 11.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
