Vor Landtagswahlen
Industrieverband BDI: Regierungsbeteiligung der AfD wäre "fatal"

Vor den anstehenden Landtagswahlen warnt der Bundesverband der Deutschen Industrie vor einer Regierungsbeteiligung der AfD.

    Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), spricht auf einer Pressekonferenz.
    Tanja Gönner ist die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen Industrie (Archivbild). (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)
    Diese hielte man für fatal, sagte BDI-Hauptgeschäftsführerin Gönner dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die AfD biete keine überzeugende Antwort auf die zentralen wirtschaftlichen Herausforderungen des Landes. Gönner betonte, der Kurs der Partei würde Investitionen erschweren, Verunsicherung schaffen und den Standort schwächen, statt Wachstum zu fördern.
    Aus Sicht der AfD ist die Bundesregierung nicht in der Lage, auf die gegenwärtigen wirtschaftspolitischen Herausforderungen angemessen zu reagieren. Nötig sei eine grundlegende Neuausrichtung hin zu marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, bezahlbarer Energie und international wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen. Andernfalls werde sich die Abwanderung von Industrie und Arbeitsplätzen weiter verstetigen, teilte die Partei unlängst mit.
    Diese Nachricht wurde am 10.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.