
Die europäischen Fußball-Nationen demonstrieren in der Stellungnahme ihre Einigkeit. "Keine Nationalmannschaften aus der UEFA werden an irgendeinem FIFA-Wettbewerb teilnehmen, solange diese Vorschläge weiterbestehen." Die Weltmeisterschaft dürfe nicht als Anlageprodukt behandelt werden. Sie sei eines der größten sportlichen Vermächtnisse des Fußballs, hieß es.
FIFA-Präsident Infantino will die kommerziellen Rechte an den WM-Turnieren in eine Tochtergesellschaft auslagern und mit der Beteiligung privater Investoren die Einnahmen steigern. Die kommerzielle Seite des Fußballs zu stärken, sei ein logischer nächster Schritt, begründete Infantino seine Pläne. Schließlich kämen bislang zu geringe Tranchen der gestiegenen Einnahmen an der Basis an.
Infantino hat den FIFA-Mitgliedern laut Berichten eine Zustimmungsfrist bis zum 19. September gesetzt. Den Verbänden werden dabei hohe Summen in Aussicht gestellt. Kritiker sprechen von einer weiteren Kommerzialisierung. Der afrikanische Fußballverband CAF rief seine Mitglieder dagegen auf, die Investorenpläne zu prüfen.
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Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
