
Dies wurde auf einer Dringlichkeitssitzung der 55 Nationalverbände einstimmig für alle Turniere des Weltverbands beschlossen. Die Drohung gelte so lange, wie FIFA ihre Pläne nicht vollständig verwerfe, hieß es.
FIFA-Präsident Infantino will die kommerziellen Rechte an den WM-Turnieren in eine Tochtergesellschaft auslagern und mit der Beteiligung privater Investoren die Einnahmen steigern. Die kommerzielle Seite des Fußballs zu stärken, sei ein logischer nächster Schritt, begründete Infantino seine Pläne. Schließlich kämen bislang zu geringe Tranchen der gestiegenen Einnahmen an der Basis an.
Infantino hat den FIFA-Mitgliedern laut Berichten eine Zustimmungsfrist bis zum 19. September gesetzt. Den Verbänden werden dabei hohe Summen in Aussicht gestellt. Kritiker sprechen von einer weiteren Kommerzialisierung. Der afrikanische Fußballverband CAF rief seine Mitglieder dagegen auf, die Investorenpläne zu prüfen.
Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
