
Laut Statuten darf ein FIFA-Präsident maximal drei Amtszeiten absolvieren. Da Infantinos erste knapp dreieinhalb Jahre als FIFA-Präsident jedoch nicht angerechnet werden, kann er 2027 erneut für vier Jahre dann bis 2031 in eine letzte Amtszeit gewählt werden.
Unterstützung aus Südamerika, Afrika und Asien
Ein Gegenkandidat hat sich noch nicht erklärt, eine Opposition zu Infantino ist in der Fußballwelt derzeit nicht in Sicht. Die afrikanischen und asiatischen Verbände kündigten kurz vor dem Kongress ihre uneingeschränkte Unterstützung an. Damit hätte Infantino bereits jetzt die erforderliche Mehrheit für eine Wiederwahl. Aus dem europäischen Fußball hatte es in der Vergangenheit mehrfach Kritik an der Amtsführung des Schweizers gegeben.
Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
