Ebola
Infizierter US-Bürger wird zur Behandlung nach Deutschland gebracht

Ein mit dem Ebola-Virus infizierter US-Bürger soll zur Behandlung nach Deutschland gebracht werden.

    Vor einem Krankenhaus in der ugandischen Hauptstadt Kampala werden Menschen auf erhöhte Körpertemperatur untersucht.
    Vor einem Krankenhaus in der ugandischen Hauptstadt Kampala werden Menschen auf erhöhte Körpertemperatur untersucht. (Hajarah Nalwadda/AP/dpa)
    Das bestätigte das Bundesgesundheitsministerium. Die US-Behörden hätten die Bundesregierung um Hilfe bei der Behandlung eines Staatsbürgers gebeten, der sich in der Demokratischen Republik Kongo infiziert habe. Dazu würden nun Vorkehrungen getroffen. Details nannte das Ministerium nicht.
    Im Kongo ist die Zahl der Todesopfer nach Behördenangaben derweil auf mehr als 190 gestiegen. Die Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union hat wegen des Ebola-Ausbruchs im Kongo und in Uganda den Notstand für den gesamten afrikanischen Kontinent erklärt. Wegen des grenzüberschreitenden Personenverkehrs und der hohen Mobilität im Zusammenhang mit dem Bergbau gebe es ein hohes Risiko einer regionalen Ausbreitung.
    Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.