
Das bestätigte das Bundesgesundheitsministerium. Die US-Behörden hätten die Bundesregierung um Hilfe bei der Behandlung eines Staatsbürgers gebeten, der sich in der Demokratischen Republik Kongo infiziert habe. Dazu würden nun Vorkehrungen getroffen. Details nannte das Ministerium nicht.
Im Kongo ist die Zahl der Todesopfer nach Behördenangaben derweil auf mehr als 190 gestiegen. Die Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union hat wegen des Ebola-Ausbruchs im Kongo und in Uganda den Notstand für den gesamten afrikanischen Kontinent erklärt. Wegen des grenzüberschreitenden Personenverkehrs und der hohen Mobilität im Zusammenhang mit dem Bergbau gebe es ein hohes Risiko einer regionalen Ausbreitung.
Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
