Ebola
Infizierter US-Bürger wird zur Behandlung nach Deutschland gebracht

Ein mit dem Ebola-Virus infizierter US-Bürger soll zur Behandlung nach Deutschland gebracht werden.

    Vor einem Krankenhaus in der ugandischen Hauptstadt Kampala werden Menschen auf erhöhte Körpertemperatur untersucht.
    Vor einem Krankenhaus in der ugandischen Hauptstadt Kampala werden Menschen auf erhöhte Körpertemperatur untersucht. (Hajarah Nalwadda/AP/dpa)
    Das bestätigte das Bundesgesundheitsministerium. Die US-Behörden hätten die Bundesregierung um Hilfe bei der Behandlung eines Staatsbürgers gebeten, der sich in der Demokratischen Republik Kongo infiziert habe. Dazu würden nun Vorkehrungen getroffen.
    Die Weltgesundheitsorganisation rief ihren Notfallausschuss ein. Die Experten wollen am Nachmittag Empfehlungen ausarbeiten, wie mit dem Ausbruch umgegangen werden soll. Am Wochenende hatte die WHO eine Notlage internationaler Reichweite wegen des Ausbruchs ausgerufen.
    Allein in den betroffenen Gebieten im Kongo wurden nach Behördenangaben 513 Ebola-Verdachtsfälle und 131 Todesfälle registriert.
    WHO-Generaldirektor Tedros sagte in Genf, er sei zutiefst besorgt über das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Epidemie.
    Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.