Verbraucherpreise
Inflation im Februar auf 1,9 Prozent gesunken - Energie und Butter billiger als im Vorjahr

Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich in Deutschland etwas verlangsamt. Das liegt vor allem an den gesunkenen Energiepreisen.

    Ein Einkaufswagen mit Lebensmitteln wird zwischen Regalen geschoben.
    Die Inflation im Februar ist etwas gesunken (Archivbild). (dpa-picture-alliance)
    Wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte, lag die Inflationsrate im Februar bei 1,9 Prozent. Im Vormonat hatte der Wert noch 2,1 Prozent betragen.
    Preistreiber blieben Dienstleistungen, die sich gegenüber Februar 2025 um 3,2 Prozent verteuerten. Unter anderem wirkte sich den Statistikern zufolge die Verteuerung des Deutschlandtickets für bundesweite Fahrten im Regional- und Nahverkehr aus.
    Auch für die meisten Lebensmittel mussten Verbraucher mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Nach Daten aus den Ländern verteuerte sich vor allem Obst und Süßwaren, während Butter und Speisefette deutlich billiger wurden.

    Energie wird günstiger, Benzin nicht

    Entlastung gab es für Verbraucher bei der Energie. Hier sanken die Preise nach Angaben des Bundesamtes um 1,9 Prozent. Günstiger wurden nach Länderdaten Strom, Gas und besonders Heizöl. Autofahrer haben allerdings das Nachsehen: Zuletzt meldete der ADAC die höchsten Spritpreise seit mehr als eineinhalb Jahren.
    Diese Nachricht wurde am 27.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.