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Wiederaufbau der Ukraine
Initiative für Ausbildung startet

Deutschland und mehr als 50 internationale Organisationen, Staaten und Unternehmen haben eine Initiative zur Fachkräfteausbildung für die Ukraine gestartet.

    Berlin: Svenja Schulze (SPD), Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, gestikuliert bei der Ukraine-Konferenz.
    Ukraine-Konferenz in Berlin (Britta Pedersen/dpa)
    Das teilte Entwicklungsministerin Schulze auf der Berliner Ukraine-Konferenz mit. Geplant ist die Ausbildung von 180.000 Fachkräften. Schulze sagte, die Ukraine solle in die Lage versetzt werden, von Russland zerstörte Stromleitungen, Krankenhäuser oder Gebäude wiederaufzubauen.
    Zur Eröffnung der Konferenz hatte Bundeskanzler Scholz erklärt, man werde die Ukraine stärker, freier und wohlhabender machen als vor dem Krieg. Scholz rief auch dazu auf, die Initiative zur Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung zu unterstützen. Der ukrainische Präsident Selenskyj drängte auf Investitionen in den Energiesektor. Durch die russischen Angriffe sei die Hälfte der Kapazitäten zur Stromerzeugung zerstört worden.
    EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sagte der Ukraine Hilfen der Europäischen Union in Milliardenhöhe zu. Mit Blick auf die von Kiew angestrebte EU-Mitgliedschaft befürwortete von der Leyen die Aufnahme von
    Beitrittsverhandlungen ab Ende des Monats.
    An der zweitägigen Konferenz nehmen rund 2.000 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und von internationalen Organisationen teil.
    Diese Nachricht wurde am 11.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.