
Die Unterstützung von Wohlfahrts- und Sozialverbänden könne ab kommendem Jahr gestrichen werden, berichteten mehrere Medien. Das Innenministerium begründe die Erwägung mit angeblichen Sparzwängen. Eine Bestätigung für etwaige Pläne gibt es nicht. Ein Sprecher des Innenministers und CSU-Politikers Dobrindt erklärte, Entscheidungen über Mittelvergaben fänden im Rahmen von Haushaltsverhandlungen statt, und die für das Jahr 2027 stünden erst noch bevor.
Der Präsident der Arbeiterwohlfahrt, Groß, kritisierte ein mögliches Finanzierungs-Aus als schweren politischen Fehler. Nach Angriffen auf das Asylrecht werde nun auch die Zivilgesellschaft bei der Unterstützung Geflüchteter zurückgedrängt. - Vor wenigen Wochen hatte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit Verweis auf Sparmaßnahmen den Zugang zu Integrationskursen eingeschränkt.
Diese Nachricht wurde am 14.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
