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Innensenatorin und Polizeipräsidentin verurteilen Weitergabe der Vornamen von Tatverdächtigen aus Silvesternacht an Internetportal

Berlins Innensenatorin Spranger hat die Weitergabe einer Liste mit Vornamen von Verdächtigen aus der Silvesternacht verurteilt.

    Böllerreste auf der Straße
    Ein Internetportal aus dem rechten Spektrum hatte die Vornamen nach eigenen Angaben aus Sicherheitskreisen zugespielt bekommen. (IMAGO / Rene Traut)
    Bei einer Sitzung im Abgeordnetenhaus sagte die SPD-Politikerin, solche Handlungen würden das Vertrauen in staatliche Institutionen untergraben. Vornamen und Staatsangehörigkeiten interessierten nicht. Wer Straftaten begehe, müsse bestraft werden. Polizeipräsidentin Slowik Meisel nannte die Weitergabe inakzeptabel. Das Landeskriminalamt ermittelt. - Ein Internetportal aus dem rechten Spektrum hatte die Liste nach eigenen Angaben aus Sicherheitskreisen zugespielt bekommen. Die Mehrheit der Vornamen lasse auf einen Migrationshintergrund schließen, hieß es.
    Die Berliner AfD-Fraktion hatte angekündigt, die Vornamen auf parlamentarischem Weg in Erfahrung zu bringen. Im vorangegangenen Jahr hatte die Berliner CDU nach Vornamen von Tatverdächtigen mit deutscher Staatsangehörigkeit gefragt.
    Diese Nachricht wurde am 13.01.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.