
Bundeskanzler Merz erklärte, die Attacken zeigten die Skrupellosigkeit des russischen Regimes. Frankreichs Präsident Macron warf Moskau "Terror und Barbarei" vor, der britische Premierminister Starmer forderte ein Ende des Blutvergießens. NATO-Generalsekretär Rutte sprach von einer schrecklichen Attacke, bei der unschuldige Zivilisten und zivile Infrastruktur getroffen worden seien, während UNO-Generalsekretär Guterres zu einer Waffenruhe aufrief. Nach ukrainischen Angaben waren in der vergangenen Nacht mindestens 18 Menschen getötet und etwa 50 verletzt worden. Rund 100 Gebäude wurden beschädigt, darunter auch die EU-Vertretung in Kiew. Ratspräsident Costa bezeichnete dies als vorsätzlich, Kommissionschefin von der Leyen äußerte sich empört. Die Außenbeauftragte Kallas bestellte den russischen EU-Gesandten ein.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte hingegen, es seien lediglich militärisch-industrielle Einrichtungen und Armeeflugplätze attackiert worden.
Diese Nachricht wurde am 28.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.