Ölpreise
Internationale Energieagentur will laut Bericht Ölreserven freigeben - weitere Forderungen nach staatlichen Maßnahmen in Deutschland

In Deutschland und international wird weiter über Maßnahmen gegen die hohen Ölpreise diskutiert.

    Eine Preistafel einer Tankstelle zeigt Preise von über zwei Euro pro Liter für Benzin und Diesel.
    Die Spritpreise sind nach Beginn des Iran-Krieges deutlich gestiegen. (picture alliance / SULUPRESS.DE / Torsten Sukrow / SULUPRESS.DE)
    Wie das "Wall Street Journal" berichtet, erwägt die Internationale Energieagentur die Freigabe von Ölreserven. Die geplante Menge würde die 182 Millionen Barrel übertreffen, die die Mitgliedsstaaten der IEA 2022 nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf den Markt gebracht hatten. Deutschland gehört zu den Mitgliedsstaaten.
    Die Ministerpräsidentinnen von Mecklenburg-Vorpommern und des Saarlandes, Schwesig und Rehlinger, beide SPD, sprachen sich gegenüber dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" für ein Eingreifen der Bundesregierung aus. Möglich sei etwa eine Übergewinnsteuer. Somit müssten Öl- und Gaskonzerne eine Sondersteuer auf überdurchschnittlich hohe Gewinne zahlen. Eine solche Maßnahme hatte es bereits wegen der steigenden Energiepreise im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine gegeben.
    Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.