
Das geht aus einem Bericht des Friedensforschungsinstituts Sipri hervor. Demnach waren Ende 2025 knapp 79.000 Soldaten und zivile Hilfskräfte an weltweiten Einsätzen beteiligt. Allein in den vergangenen zehn Jahren habe sich die Zahl nahezu halbiert. Dabei seien die internationalen Krisen nicht weniger geworden, sondern es werde nur weniger Geld für Friedensmissionen bereitgestellt, kritisierte das in Stockholm ansässige Institut. Vor allem die Kürzungen der USA seien beträchlich. Eine weitere Ursache für den Personalrückgang seien Blockaden der Vetomächte im UNO-Sicherheitsrat. Das Sipri-Insitut warnte vor schwerwiegenden Folgen für die Zivilbevölkerung in Konfliktgebieten. Ein Rückgang weltweit anerkannter Normen und eine Zunahme von Kriegen sei zu befürchten.
Diese Nachricht wurde am 25.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
