
Die Summe kam auf einer Geberkonferenz für die palästinensischen Gebiete in Brüssel zustande. Die EU-Kommissarin für das Mittelmeer, Suica, sagte, damit die Mittel aus diesem ersten Paket bei den Menschen ankämen, brauche es jetzt die nötigen Voraussetzungen vor Ort. Als wichtige frühe Wiederaufbauprojekte wurden dabei die Wasserversorgung und die Abfallwirtschaft im Gaza-Streifen genannt.
Im Hinblick auf Sanktionen gegen Israel wegen der Siedlungspolitik im besetzten palästinensischen Westjordanland bleiben die EU-Außenminister uneins. Man rede zum 100. Mal über möglichen Druck auf Israel, kritisierte Luxemburgs Ressortchef Bettel. Bundesaußenminister Wadephul äußerte sich skeptisch: Er setze auf, so wörtlich, "effektive Gespräche" mit der israelischen Regierung, sagte der CDU-Politiker. Der außenpolitische Sprecher der SPD, Ahmetovic, hatte dagegen gefordert, Deutschland müsse den Weg für eine geeinte europäische Haltung frei machen.
Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
