Archiv

Nach Starkregenfällen
Internationale Hilfe für Libyen angelaufen

Nach den schweren Überschwemmungen in Libyen mit tausenden Toten läuft die internationale Hilfe an.

    Baden-Württemberg, Ulm: Im THW Logistikzentrum klebt Ernst Brugger einen Aufkleber auf ein Paket für Libyen.
    THW packt Hilfsgüter für Libyen. (Stefan Puchner/dpa)
    Unter anderem wird heute ein italienisches Marineschiff zur medizinischen Unterstützung vor der libyschen Küste erwartet. Militärtransportflugzeuge aus Ländern des Nahen Ostens und Europas fliegen Hilfsgüter in das nordafrikanische Land. Die deutsche Luftwaffe plant für heute zwei Transporte in das Katastrophengebiet. Vom Fliegerhorst Wunstorf aus sollen Zelte, Decken, Matratzen, Feldbetten und Generatoren des Technischen Hilfswerks in das nordafrikanische Land gebracht werden. Wie es hieß, hat die Bundesregierung nach einem internationalen Hilfe-Ersuchen Libyens an die Europäische Union schnelle Hilfe zugesagt. Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" entsendet ein Notfallteam in die schwer betroffene Stadt Darna, um den Hilfsbedarf zu ermitteln. Nach offiziellen Angaben sind bisher mehr als 5.000 Menschen ums Leben gekommen. Der Bürgermeister von Darna befürchtet allerdings allein für seine Stadt bis zu 20.000 Tote. Die Weltgesundheitsorganisation spricht von einer Katastrophe "epischen Ausmaßes".
    Diese Nachricht wurde am 14.09.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.