
Von der EU finanzierte Partnerorganisationen sind bereits vor Ort im Einsatz. Zusätzlich sei das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus aktiviert worden, teilte die EU-Kommissarin für Krisenmanagement, Lahbib, mit. Das Programm liefert Satellitenaufnahmen und unterstützt so die Rettungskräfte. Ein Hilfsangebot gibt es auch von Deutschland: Bundesverteidigungsminister Pistorius sagte, die Bundeswehr könne kurzfristig bis zu sechs Transportflugzeuge zur Verfügung stellen.
US-Außenminister Rubio erklärte, die Vereinigten Staaten würden umgehend Suchtrupps, Rettungsteams und medizinische Güter entsenden. Auch Brasilien, Mexiko, Panama und weitere Staaten boten Hilfe an.
Bei den aufeinanderfolgenden Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 wurden nach aktuellen Angaben mindestens 164 Menschen getötet und mehr als 900 verletzt. Die US-Geologiebehörde USGS geht jedoch davon aus, dass die Todeszahlen noch deutlich steigen werden. Die geschäftsführende venezolanische Präsidentin Rodríguez rief den Notstand aus.
Diese Nachricht wurde am 25.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
