EU und USA
Internationale Hilfe nach schwerem Erdbeben in Venezuela - bislang 164 Todesopfer

Nach den zwei schweren Erdbeben in Venezuela erhält das Land erste internationale Hilfe.

    Einsatzkräfte suchen in einem eingestürzten Gebäude nach Opfern.
    In der Hauptstadt Caracas ein Erdbeben der Stärke 7,5 mehrere Gebäude zum Einsturz gebracht, es gibt derzeit mindestens 32 Tote. (Getty Images / Jesus Vargas)
    Von der EU finanzierte Partnerorganisationen sind bereits vor Ort im Einsatz. Zusätzlich sei das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus aktiviert worden, teilte die EU-Kommissarin für Krisenmanagement, Lahbib, mit. Das Programm liefert Satellitenaufnahmen und unterstützt so die Rettungskräfte. Ein Hilfsangebot gibt es auch von Deutschland: Bundesverteidigungsminister Pistorius sagte, die Bundeswehr könne kurzfristig bis zu sechs Transportflugzeuge zur Verfügung stellen.
    US-Außenminister Rubio erklärte, die Vereinigten Staaten würden umgehend Suchtrupps, Rettungsteams und medizinische Güter entsenden. Auch Brasilien, Mexiko, Panama und weitere Staaten boten Hilfe an.
    Bei den aufeinanderfolgenden Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 wurden nach aktuellen Angaben mindestens 164 Menschen getötet und mehr als 900 verletzt. Die US-Geologiebehörde USGS geht jedoch davon aus, dass die Todeszahlen noch deutlich steigen werden. Die geschäftsführende venezolanische Präsidentin Rodríguez rief den Notstand aus.
    Diese Nachricht wurde am 25.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.