Energiepolitik
Internationale Konferenz in Paris: Macron will die Atomenergie weltweit fördern

In Paris finden heute internationale Gespräche über die Zukunft der Atomenergie statt.

    Präsident Emmanuel Macron im Anzug vor dunklem Hintergrund
    Macron will die Atomenergie weltweit gefördert sehen. (imago / NurPhoto / Nicolas Economou)
    Vertreter von etwa 30 Staaten haben sich zu einem Kongress angemeldet. Deutschland, das aus der eigenen Erzeugung von Atomstrom ausgestiegen ist, ist nicht auf Regierungsebene vertreten, will die Beratungen allerdings verfolgen. Frankreichs Präsident Macron will die Atomenergie als Gastgeber weiter fördern und davon auch die eigene Industrie profitieren lassen. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen dürfte auf der Konferenz die sogenannten Mini-Meiler ansprechen. Das sind kleine Atomkraftwerke der neuen Generation, die in mehreren Ländern entwickelt werden.
    Frankreich fordert für die Kernkraft die gleiche finanzielle Unterstützung der EU wie für erneuerbare Energien. Die Regierung in Paris plant derzeit den Bau von sechs weiteren Reaktoren.
    Diese Nachricht wurde am 10.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.