
Außenministerin Baerbock nannte den Vorschlag auf der Kurznachrichtenplattform X einen "Hoffnungsschimmer", der einen Weg aus der Sackgasse des Krieges weisen könne. Zugleich nahm sie die Hamas in die Verantwortung, zu beweisen, dass sie den Konflikt beenden wolle.
Auch EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sprach von einer "bedeutenden Chance", die von allen Parteien unterstützt werden müsse. UN-Generalsekretär Guterres signalisierte ebenfalls seine Unterstützung für den Vorstoß und erneuerte seine Hoffnung auf anhaltenden Frieden.
Biden hatte zuvor von einem israelischen Plan gesprochen und die Terrororganisation Hamas aufgefordert, dem zuzustimmen. Der Vorschlag soll eine Waffenruhe und einen sechswöchigen Abzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen beinhalten. Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu gab seine Zustimmung zu den Verhandlungen, betonte aber gleichzeitig, der Krieg werde erst enden, wenn alle israelischen Ziele erreicht seien - einschließlich der Vernichtung der Hamas und der Freilassung aller Geiseln.
Diese Nachricht wurde am 01.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
