Wegen politischer Lage
Internationales Handball-Turnier findet doch nicht in den USA statt

Ein für August geplantes Handball-Turnier mit europäischen Spitzenklubs wird nicht wie ursprünglich geplant in den USA stattfinden. Die veranstaltende Firma erklärte, wegen des derzeit unvorhersehbaren politischen Umfelds werde der Wettbewerb in Europa ausgetragen. Ziel des Turniers ist eigentlich, den Sport in Amerika zu etablieren.

    Handballer Mathias Gidsel im Zweikampf mit einem Gegenspieler.
    Die Füchse Berlin mit Welthandballer Mathias Gidsel (l.) waren als Teilnehmer des US-Turniers eingeplant. (picture alliance / nordphoto GmbH / Engler)
    Das Turnier war ursprünglich vom 1. bis 9. August in Las Vegas angesetzt. Teilnehmen sollten der deutsche Meister Füchse Berlin, der französische Klub HBC Nantes, Aalborg Handbold aus Dänemark und Pick Szeged aus Ungarn. Auch ein Frauenturnier war angedacht.
    Die ausrichtende Organisation "Pro Handball USA" erklärte, das Risiko, auf unvorhergesehene Herausforderungen zu stoßen, sei angesichts der aktuellen Situation zu groß. In den kommenden Jahren soll das Turnier dann aber in den USA ausgetragen werden. Wo das Turnier in diesem Jahr stattfinden soll, wurde nicht mitgeteilt.
    Diese Nachricht wurde am 20.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.