
Diese Zahl nannte die internationale Polizeibehörde Interpol im französischen Lyon, die die Maßnahmen koordinierte. Einbezogen waren 59 Staaten, darunter Deutschland. Polizei, Behörden und spezialisierte Einheiten führten Kontrollen an Grenzübergängen, Flughäfen und anderen Verkehrsknotenpunkten durch. Es wurden rund 2.000 Opfer identifiziert, die Mehrheit davon aus Südamerika sowie aus der Republik Moldau und aus Nepal. Viele von ihnen seien unter Vortäuschung regulärer Jobangebote ins Land geholt worden und dann zur Arbeit, zur Rekrutierung in bewaffneten Konflikten oder zur Prostitution gezwungen worden, teilte Interpol mit.
Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
