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Interview der WocheKubicki: Bundesregierung soll auf Russland zugehen

Der Stellvertretende FDP - Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki trifft sich zum Thema Innere Sicherheit mit Lokalpolitikern in Mülheim / Ruhr Wolfgang Kubicki ( FDP ) am 11.05.2017 in Mülheim an der Ruhr. Foto: Revierfoto Foto: Revierfoto/Revierfoto/dpa | Verwendung weltweit (Revierfoto)
Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki (Revierfoto)

Bundestagsvizepräsident Kubicki hat eine Lockerung der Russland-Sanktionen gefordert. Der FDP-Politiker sagte im Deutschlandfunk, die Bundesrepublik solle zeigen, dass sie bereit sei, auf Russland zuzugehen. Andernfalls befürchte er einen neuen Kalten Krieg.

Kubicki kritisierte die Reaktion des Westens auf den Giftanschlag in Großbritannien. Russland zu beschuldigen, sei voreilig gewesen und ein Fehler, denn niemand wisse wirklich, woher das Gift stamme. Kubicki sagte, es sei nicht, wie von Großbritannien behauptet, in Russland, sondern in einem Labor in Usbekistan erzeugt worden. Und dieses Labor sei nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion von den USA aufgelöst worden.

FDP-Parteichef Christian Lindner hingegen betonte, dass die Haltung seiner Partei eine andere sei - gestand aber Wolfgang Kubicki seine eigene Meinung zu.

Der NATO warf Kubicki vor, nach einem Feind zu suchen, um die eigenen Existenz und höhere Rüstungsausgaben zu rechtfertigen. Das Bündnis solle stattdessen "erst mal vor der eigenen Haustür kehren", was seine Werte betreffe. Er bezog sich dabei auf die türkische Ankündigung, die syrische Region Afrin dauerhaft besetzen zu wollen. Kubicki kritisierte, dass weder die NATO-Partner, noch die Bundesregierung sich dagegen zur Wehr setzten, dass ein fremdes Staatsgebiet annektiert werde.

Das ganze Interview können Sie hier nachlesen und nachhören.

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