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Nach Anschlag in Jordanien
Irak bekundet Dialogbereitschaft mit den USA

Der irakische Außenminister Hussein hat in einer Unterredung mit US-Außenminister Blinken dazu aufgerufen, über die Zukunft der US-geführten Militärkoalition im Irak weiter im Gespräch zu bleiben.

    Dieses Foto vom 12. Oktober 2023 von Planet Labs PBC zeigt eine als Tower 22 bekannte Militärbasis im Nordosten Jordaniens.
    Drei US-Soldaten wurden beim Angriff auf eine Militärbasis in Jordanien getötet. (Planet Labs PBC via AP / dpa )
    Der Irak sei kein Schauplatz für die Beilegung von Streitigkeiten zwischen rivalisierenden Ländern, sagte Hussein. Sein Land lehne Angriffe wie in Jordanien ab, bei dem drei US-Soldaten getötet worden waren. Das US-Militär hatte am Freitag sowohl im Irak als auch in Syrien Luftangriffe gegen mehr als 85 Ziele geflogen, die mit der iranischen Revolutionsgarde in Verbindung stehen sollen - als Vergeltung für den Angriff in Jordanien. Die Vereinigten Staaten haben 2500 Soldaten im Irak stationiert, die die einheimischen Kräfte beraten und unterstützen, um ein Wiedererstarken des Islamischen Staates zu verhindern. Hunderte Truppen sind ebenfalls Teil der Koalition, die meisten wurden aus europäischen Ländern entsandt.
    Diese Nachricht wurde am 07.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.