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IrakUSA töten Nummer 2 der Terrororganisation IS

Ein Kämpfer der Peschmerga steht mit einer Waffe auf einer Straße (picture alliance / dpa / Mohamed Messara)
Die USA kämpfen mit einer Reihe von anderen Ländern aus der Luft gegen den IS - am Boden sind es unter anderem kurdische Peschmerga. (picture alliance / dpa / Mohamed Messara)

Er war ein Stellvertreter von IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi im Irak. Die Nummer zwei der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Hadschi Mutas, ist nach Angaben der US-Regierung bei einem Luftangriff im Irak getötet worden.

Der Milizenführer soll bereits am 18. August gestorben sein. Laut Ned Price, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, war Mutas während des Angriffs mit einem anderen Kämpfer in der Nähe von Mossul in einem Fahrzeug unterwegs. Price sagte, Mutas' Tod werde sich sehr nachteilig auf die Operationen des IS auswirken, da dieser für Finanzen, Medien, Einsätze und Logistik verantwortlich gewesen sei - also für Waffenlieferungen und für den Transport von Geldern und Menschen.

Mutas, ein früheres Al-Kaida-Mitglied, war auch unter dem Namen Fadhil Ahmad al-Hajali bekannt. Er war im Dezember 2014 schon einmal für tot erklärt worden, anders als jetzt habe es sich damals aber um falsche Informationen gehandelt, berichteten mehrere US-Medien.

In diesem Jahr wurden bereites mehrere Top-Terroristen getötet

Die USA haben in diesem Jahr bereits mehrfach Top-Terroristen ins Visier genommen. Mitte Juni soll bei einem US-Angriff in Libyen der Extremist Mokhtar Belmokhtar ums Leben gekommen sein, was von der Terrorgruppe Al-Kaida aber bestritten wird. Wenige Tage später starb bei einem US-Luftangriff im Jemen in Nasser al-Wahischi, der Chef der Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP). Al-Wahischi war auch Stellvertreter von Al-Kaida-Chef Aiman al-Sawahiri..

Die USA kämpfen mit einer Reihe anderer Länder gegen den IS. Sie versuchen, dessen Ausbreitung in Syrien und im Irak zu stoppen. An der Allianz gegen den IS beteiligen sich etwa 40 Staaten, aber nicht jede Nation greift dabei militärisch ein.

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